MR 31: Aufnahme von Irakflüchtlingen. Zur Situation nichtmuslimischer Flüchtlinge in den Nachbarländern des Irak

Menschenrechte 31:
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Aufnahme von Irakflüchtlingen - Hintergrundinformationen - Zur Situation nichtmuslimischer Flüchtlinge in den Nachbarländern des Irak

Die Aufnahme von Irakflüchtlingen ist seit geraumer Zeit Gegenstand von Verhandlungen auf europäischer wie auf nationaler Ebene. Einzelne EU-Mitgliedstaaten haben schon bisher irakische Flüchtlinge auf der Grundlage nationaler Regelungen – so Frankreich – bzw. im Rahmen ohnehin bestehender Resettlement-Kontingente – so Dänemark, Großbritannien, die Niederlande und Schweden – aufgenommen. Demgegenüber ist es in Deutschland – trotz mehrfacher Ankündigungen, im Falle nicht zeitnah zu treffender EU-Regelungen ebenfalls aktiv zu werden – noch nicht zu einer entsprechenden Kontingent-Aufnahme gekommen. Bereits seit April 2007 wird in Deutschland aus dem Irak geflohenen nichtmuslimischen Minderheiten das Merkmal der Gruppenverfolgung zugesprochen und damit denjenigen im Einzelfall ein Flüchtlingsstatus gewährt, die es geschafft haben, das deutsche Territorium zu erreichen.

Das Heft zum Downloaden gibt es hier.

Autor:
Klaus Barwig/Otmar Oehring (Hrsg.), 2008
72 Seiten, DIN A5, geheftet.

Human Rights 31: Asylum for Iraqi Refugees – Background Information - The situation of non-Muslim refugees in countries bordering on Iraq

Droits de l’Homme 31: L’accueil de réfugiés irakiens – Informations de base - La situation des réfugiés non musulmans dans les États riverains de l’Irak

Artikel-Nr. 0600294
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