LB 14 Religionsfreiheit: Myanmar

Länderbericht 14

Myanmar war lange Zeit ein Land, das am Rande des Weltgeschehens lag und über das nur wenig in den Medien berichtet wurde. Die Isolationspolitik der von 1962 bis 2011 im Land herrschenden Militärjunta, die den Tourismus einschränkte und ausländischen Medien den Zugang versperrte, verhinderte weitgehend eine Berichterstattung über die Menschenrechtsverletzungen und die Verfolgung der ethnischen und religiösen Minderheiten im Lande.

In diesen Jahren gehörte missio zu den wenigen internationalen Organisationen, die es trotz der zahlreichen Einschränkungen und Behinderungen immer wieder versucht haben, mit den bedrängten ethnischen Minderheiten, und unter ihnen vorrangig den christlichen Gruppen, Kontakte aufrecht zu erhalten und ihnen, soweit dies möglich war, konkrete Hilfe zu leisten.

Ein Hauptanliegen der Aktivitäten von missio lag dabei auf dem Gebiet der Ausbildung von Priestern, Katecheten und Laienmitarbeitern. Ein anderes Feld der Aktivitäten lag auf dem Gebiet der Berichterstattung über die Situation der Menschenrechte in Myanmar.

In den letzten beiden Jahren hat sich in Myanmar eine Wende zum Besseren abgezeichnet. Für die weitere Entwicklung ist es wichtig, die Reformkräfte zu unterstützen, eine Aufgabe, der sich missio verpflichtet fühlt. Ausdruck dieser Bemühungen ist dieser Läderbericht, der in besonderer Weise die Hintergründe und Entwicklungen auf dem Gebiet der Religionsfreiheit nachzeichnet.

Das Heft steht hier als Download bereit.

Fachstelle Menschenrechte,
Dr. Christoph Marcinkowski
Länderberichte Religionsfreiheit,
Heft 14, Myanmar, Aachen 2013
22 Seiten, DIN A5, geheftet.
Autor: Dr. Georg Evers

Artikel-Nr. 0600522
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