LB 24 Religionsfreiheit: Libyen

 Länderberichte Religionsfreiheit Heft 24: Libyen

Der Arabische Frühling hat bedeutende politische Veränderungen in Libyen in Gang gesetzt. Der Diktator Muammar Gaddafi wurde 2011 gestürzt, ein Ende der gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Gruppen um die Macht ist nicht abzusehen. Sie vertreten unterschiedliche politische Ziele für den Neuaufbau des Staates.

Libyen gehört zum kulturellen Raum des Mittelmeeres. Griechen, Römer Byzantiner, arabische und osmanische Muslime sowie europäische Kolonialmächte haben Libyen beherrscht. Ihre Spuren kann man heute noch in oft beindruckenden Ruinen finden. Tief geprägt haben jedoch die arabischen Muslime die libysche Gesellschaft. Die Libyer haben die arabische Sprache mit dem Islam übernommen, der die Gesellschaft nachhaltig geprägt hat. Die einst blühenden christlichen Kirchen und jüdischen Gemeinschaften sind untergegangen.

Es gilt jetzt, die politischen und sozialen Brüche zu überwinden und einen demokratischen Rechtsstaat aufzubauen. Die Einhaltung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit muss dabei einen zentralen Raum einnehmen. Der politische Neuanfang nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes sollte in diesem Zusammenhang als Chance und Herausforderung zugleich begriffen werden. missio wird die zukünftige Entwicklung des Landes deshalb sehr aufmerksam beobachten.

P. Hans Vöcking MAfr,
Religionsfreiheit: Libyen
Länderberichte Religionsfreiheit, Heft 24, Aachen 2014
24 Seiten, DIN A5, geheftet.

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Artikel-Nr. 0600532
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