LB 26 Religionsfreiheit: Katar

Der Länderbericht 26 gibt Ihnen Informationen zur Lage der Religionsfreit in Katar, einem kleinen aber wirtschaftlich mächtigen Land am Persischen Golf.

Das arabische Emirat ist eines der reichsten Länder der Welt, das eine ständig wachsende und einflussreiche Rolle in der Nahost-Politik spielt, denn Katar ist der weltweit größte Exporteur von Erdgas.

Katar ist eine absolute Monarchie und der Islam ist Staatsreligion. Die Verfassung Katars gewährt zwar Religions-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit. Diese Rechte werden in der Praxis jedoch durch verschiedene Gesetze, gerade auch mit Blick auf öffentliche Religionsausübung oder das Verbot der Missionierung von Nicht-Muslimen, eingeschränkt.

Besonders seit den 1990er Jahren ist Katar auch zur Heimat für eine große Gemeinde von „Gastarbeitern“ aus der ganzen Welt geworden, die maßgeblich am Aufbau des Landes beteiligt sind. Nach UN-Angaben hat Katar die höchste Quote an Arbeitsmigranten der Welt. So sind auf die gesamte Bevölkerung bezogen 88 Prozent der Einwohner ausländischer Herkunft. Es gibt unter ihnen eine große Anzahl von nicht-muslimischen Arbeitsmigranten, vor allem aus Südindien, die als Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Die Arbeits- und Lebenssituation dieser Menschen ist teilweise menschenunwürdig und sie sind Repressionen ausgesetzt.

missio wird aufmerksam beobachten, ob im Emirat Katar Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten ermöglicht wird, den eigenen Glauben zu praktizieren.

Christoph Marcinkowski,
Religionsfreiheit: Katar
20 Seiten, DIN A5, geheftet.
Länderberichte Religionsfreiheit,
Heft 26, Aachen 2014

Hier steht das Heft als Download bereit.

 

Artikel-Nr. 0600534
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