LB 34 Religionsfreiheit: Burkina Faso

Burkina Faso steht im Oktober 2017 im Mittelpunkt des Monats der Weltmission, den missio mit einer bundesweiten Kampagne begleiten wird. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Lage der Menschenrechte und der Religionsfreiheit in dem Land im Herzen von Westafrika, in dem Muslime,
Christen und Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen zusammenleben.
Burkina Faso gilt als Vorzeigeland des friedlichen Zusammenlebens der Religionsgemeinschaften.
Ein entscheidender Faktor dafür ist, dass das Kriterium der Religionszugehörigkeit keine vordergründige Rolle spielt. In fast jeder größeren Familie leben Angehörige verschiedener Religionen und Konfessionen zusammen.
Zudem sind sich die höchsten Repräsentanten der Religionsgemeinschaften ihrer Verantwortung bewusst, für den Erhalt des sozialen Friedens zu wirken. Sie bekunden ihre Kontakte öffentlich durch Besuche und die gegenseitige Teilnahme an religiösen Feierlichkeiten.

Ganz verschont bleibt Burkina Faso von den religiösen Konflikten der Region dennoch nicht. Das Land liegt in Westafrika, eingezwängt zwischen der stark islamisierten Sahelzone im Norden und dem evangelikal geprägten Golf von Guinea im Süden. Vor dem Hintergrund des globalen Problems der Radikalisierung religiöser Identität hat der burkinische Staat eine Beobachtungsstelle eingerichtet, das Observatoire National des Faits Religieux (ONAFAR). Es hat die Aufgabe, religiöse Aktivitäten und deren Rechtmäßigkeit zu überwachen und den Geist der Toleranz durch interreligiösen Dialog zu pflegen.

Das vorliegende Heft soll dabei helfen, die religiöse Konstellation des burkinischen Volkes und die internen Dynamiken seines religiösen Lebens zu verstehen.

Autor: Paul Béré SJ
Religionsfreiheit: Burkina Faso
24 Seiten, DIN A5, geheftet.
Länderberichte Religionsfreiheit,
Heft 34, Aachen 2017

Hier steht das Heft als Download bereit.

Artikel-Nr. 0600542
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