LB 39 Religionsfreiheit: Äthiopien

Äthiopien ist ein Land der Gegensätze. Einerseits ist seit Jahren ein rasanter wirtschaftlicher Aufschwung zu beobachten. Ein riesiges Staudammprojekt am Oberlauf des Nils sorgt international für Aufsehen. Andererseits kommt der wirtschaftliche Fortschritt nur Teilen der Bevölkerung zugute, Millionen Äthiopier leiden unter Armut und Arbeitslosigkeit. Vielerorts eskalieren politische und soziale Konflikte; bestehende
Spannungen haben oft auch eine ethnisch-religiöse Dimension.

Seit seinem Amtsantritt im April 2018 gilt der neue Premierminister Abiy Ahmed als Hoffnungsträger. Er führte bereits zahlreiche Reformen durch, entließ tausende politische Gefangene aus der Haft und traf im Juli 2018 mit dem eritreischen Präsidenten Isayas Afewerki zusammen, um den seit 1998 andauernden Kriegszustand zu beenden.


Der vorliegende Bericht schildert das Verhältnis der Religionsgemeinschaften in Äthiopien aus historischer Perspektive und setzt sich kritisch mit den Entwicklungen unter der seit nunmehr einem Vierteljahrhundert regierenden EPRDF auseinander.

Autorin: Dr. Nicole Hirt
Religionsfreiheit: Äthiopien
40 Seiten, DIN A5, geheftet.
Länderberichte Religionsfreiheit,
Heft 39, Aachen 2018

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Artikel-Nr. 0600547
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