LB 41 Religionsfreiheit: Eritrea

Eritrea erlangte im Jahr 1993 nach einem dreißigjährigen Befreiungskampf die Unabhängigkeit von Äthiopien und galt zunächst als Hoffnungsträger in Afrika. Allerdings kam es schon fünf Jahre später erneut zu einem verheerenden Krieg mit Äthiopien, und seit dieser Zeit hat sich Eritrea zu einem der repressivsten Staaten des Kontinents verwandelt. Im Jahr 2001 ging der eritreische Präsident Isaias Afewerki hart gegen eine Reformbewegung vor, die sich innerhalb der Regierungspartei gebildet und die zu demokratischen Reformen und zur Implementierung der Verfassung aufgerufen hatte. Seit jener Zeit ist Eritrea ein Überwachungsstaat, in dem es keine freie Presse, keine Versammlungs-, Reise und Meinungsfreiheit gibt und in der die Bevölkerung gezwungen wird, für unbestimmte Zeit „Nationaldienst“ zu
leisten.

Autorin: Dr. Nicole Hirt
Religionsfreiheit: Eritrea
40 Seiten, DIN A5, geheftet.
Länderberichte Religionsfreiheit,
Heft 41, Aachen 2019

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Artikel-Nr. 0600549
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