MR 42: Christlich glauben, menschlich leben - Menschenrechte als Herausforderung für das Christentum

Menschenrechte 42:
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Immer wieder werden Christen dazu aufgefordert, sich für ihren Einsatz für die Menschenrechte zu rechtfertigen: Wie könne ein solches Engagement glaubwürdig sein, wo doch die Kirche selbst über lange Zeit die Menschenrechte bekämpft hat? Und stellen sich diese Rechte nicht bei genauerem Hinsehen als das Produkt einer säkularisierten Moderne dar, in welcher Religion und Glaube keine tragende Rolle mehr spielen? Das oftmals problematische, aber auch fruchtbare Verhältnis von Menschenrechten und christlichem Glauben soll hier näher untersucht werden. Alle Vereinfachungen sind dabei zu vermeiden – wenn die Menschenrechte etwa als eine Erbschaft des Christentums dargestellt werden oder mit der strikten Entgegenstellung von Gottesrecht und Menschenrecht die Verbindung der Menschenrechte zum christlichen Glauben abgeschnitten werden soll. Unterm Strich wird spürbar, welche Chancen aus dem Miteinander beider Bereiche – Recht und Politik auf der einen Seite, Religion und Glaube auf der anderen Seite – erwachsen, wenn man ihre konstitutiven Spannungen nicht einebnet, sondern sichtbar macht.

Autor:
Daniel Bogner, 2011,
40 Seiten, DIN A5, geheftet.

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Artikel-Nr. 0600313
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