MR 64: NRO auf den Philippinen unter Druck

Nichtregierungsorganisationen (NRO) auf den Philippinen unter Druck

Auf dem Inselstaat in Südostasien starteten offiziellen Angaben zufolge im Dezember 2015 rund 3.000 Menschen einen Protestmarsch gegen die Kriminalisierung und Ermordung von Angehörigen indigener Volksgruppen. In einer öffentlichen Erklärung wiesen die Protestierenden darauf hin, dass diese Morde in Zusammenhang mit der sich ausweitenden Präsenz rohstofffördernder Konzerne in Mindanao im Süden der Philippinen stehen. Berichte dieser Art gibt es schon seit langem. Bereits 2007 gerieten die Philippinen in den Fokus des UN-Sonderberichterstatters für extralegale, summarische und willkürliche Hinrichtungen.

Morde sind jedoch nicht das einzige Mittel, mit dem kritische Stimmen auf den Philippinen zum Schweigen gebracht werden. Auch mittels Kriminalisierung, Behördenwillkür oder Stigmatisierung wird versucht, den Aktionsraum von Nichtregierungsorganisationen (NROs) und Bürgerbewegungen zu beschränken.

Die Studie nimmt in Form einer Fallstudie den Druck, den NROs in illiberalen Demokratien erleben, unter die Lupe. Sie analysiert, inwiefern sich die Situation auf den Philippinen von offenen politischen Systemen, die bürgerliche Freiheiten und politische Rechte fest in ihren Verfassungen und Gesetzen verankert haben, unterscheidet.


Autoren: Carolijn Terwindt, Chris van der Borgh
Redaktion: Lydia Klinkenberg / Mark Draser, missio
Nichtregierungsorganisationen (NRO) auf den Philippinen unter Druck
Menschenrechtsstudie Heft 64
36 Seiten, DIN A5, geheftet. 2016

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Artikel-Nr. 0600340
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