MR 71: Menschenrechte in Eritrea: Ort der Menschheits - verbrechen oder verkanntes Musterland?

Eritrea erlangte 1993 nach dreißigjährigem Unabhängigkeitskrieg gegen Äthiopien die Unabhängigkeit. In den ersten Jahren bestand die Hoffnung, das Land würde sich rasch entwickeln. 1998 kam es zu einem erneuten Grenzkrieg mit Äthiopien, dem zehntausende Menschen zum Opfer fielen.

Die autokratische Regierung und der zeitlich unbegrenzte Nationaldienst lösten einen Massenexodus aus, der auch zehntausende eritreische Flüchtlinge nach Europa führte. Solange sich nichts an der Menschenrechtslage ändert, wird die Jugend weiter aus dem Lande fliehen. Mit den Worten der katholischen Bischöfe Eritreas: „Niemand verlässt ein Land, in dem Milch und Honig fließen, um ein Land zu suchen, in dem man dasselbe findet. Es gibt keinen Grund, ein Heimatland zu verlassen, in dem Frieden herrscht, in dem es Arbeitsplätze und Meinungsfreiheit gibt, um Entbehrungen, Einsamkeit und ein Leben im Exil zu erleiden, nur um anderswo bessere Lebensbedingungen zu finden“.

Autor: Nicole Hirt
Redaktion: Lydia Klinkenberg, missio
Menschenrechte in Eritrea: Ort der Menschheitsverbrechen oder verkanntes Musterland?
Menschenrechtsstudie Heft 71
19 Seiten, DIN A5, geheftet. 2018

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